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Was kostet ein Schwedenhaus?

Schwedenhaus Preise

Wer sich mit der Holzhaus Planung beschäftigt, wird sich auch die Frage stellen: 
wie teuer ist ein Schwedenhaus? Leider kann man diese Frage nicht pauschal mit einer Preisliste beantworten. Gerade bei der Qualität und der Ausstattung gibt es große Unterschiede. Jedes Schwedenhaus welches in Deutschland gebaut wird, muss nach den Bauvorschriften als ein Energiesparhaus gebaut werden. Das entspricht dem Standard der in der Energieeinsparverordnung (EnEV 2013) und dem Erneuerbare Energie Gesetzt (EEG) festgelegt wurde. Dann gibt es auch noch sogenannte Effizienzhäuser. Die sind dann besser als ein „normales“ Energiesparhaus. Wenn also ein Schwedenhaus 45 % unter den Anforderungen der EnEV 2013 (Novelle 2016), dann spricht man von einem Effizienzhaus 55. Bei einer Unterschreitung von 60 % und mehr, haben Sie ein Effizienzhaus 40, was dann auch den Standard für ein Passivhaus entspricht. Die Anforderungen an ein EnEV Energiesparhaus sind in Deutschland nicht sehr hoch. Zum einen werden an Wand, Dach, Fenster und Fundament mindest U-Werte gefordert (eine Hauswand muss zum Beispiel bei einem Neubau nur einen U-Wert von mind. 0,28 W/(m²K) erreichen – je kleiner der U-Wert, um so besser ist das Holzhaus gedämmt). Dann kommt zu der Berechnung noch die Gebäudegeometrie (ein Quadratisches Holzhaus mit zwei Vollgeschossen wäre ideal) und die Anlagentechnik, sprich welche Heizung in das Haus gebaut wird (Gas und Oelheizungen verbrauchen Fossilie Brennstoffe und sind somit schlecht bei der EEG Bewertung – eine Holz-Pellet-Heizung verbrennt den nachwachsenden Rohstoff Holz und bekommt die beste EEG Bewertung. Eine Wärmepumpe liegt irgendwo dazwischen).

Nach dieser kurzen Einleitung (das Thema ist natürlich noch viel umfangreicher) kommen wir nun zu unseren Holzhäusern von VästkustVillan. In Schweden gibt es keine EnEV. In Schweden werden Holzhäuser gebaut, damit der Bauherr im Winter wenig Heizkosten hat und die Wärme lange im Haus bleibt oder im Sommer sich das Holzhaus nicht so stark aufheizt. Das erreicht man mit einer guten Dämmung bei der Hauswand, dem Dach, den Fenstern und Türen.

Um das mit einem Beispiel zu verdeutlichen: unser SkandiHaus hat einen 240mm Holzständer + eine 45mm Installationsebene, jeweils mit ökologischer Steinwolle gedämmt und durch die hohe Rohdichte besonders Schallgeschützt. Damit erreichen wir einen U-Wert von ca. 0,13 W/(m²K), was in Deutschland dem einer Passivhauswand entspricht.

Also fassen wir zusammen: Sie bekommen bei uns nicht einfach nur ein Energiesparhaus, sondern ein Effizienzhaus, das je nach Gebäudegeometrie und Anlagentechnik als Effizienzhaus 55 / 40 Passivhaus gebaut werden kann. Auch bei den Fenstern (Uw-Wert 1,0 im Standard / optional auch 0,9 und 0,8 möglich) Holzfenster mit Aluminium außen – dreifach verglast, den Haustüren (BorDörren – Holztüren) setzen wir auf Qualität.

Jetzt kommen wir zum Preis. Bei der Berechnung muss man zwischen dem Ausbauhaus und den Nebengewerken unterscheiden. Die Kosten für das Ausbauhaus kann man mit einem Richtpreis für ein Standard Haus festlegen. Das macht man am besten mit einem Preis pro m²/Grundfläche. Bei der Berechnung sind jedoch, weil ja alle Kosten auf den m² umgerechnet werden, kleiner Schwedenhäuser teurer als große Schwedenhäuser:

So kostet ein SkandiHaus Holzhaus als Ausbauhaus (ohne Nebengewerke)
ca. 1.100 bis 1.400 Euro pro m² / Wohn- und Nutzfläche

ein Ferienhaus mit 50m² also ca. 1.400 Euro = 70.000 Euro

ein kleines Holzhaus mit 100 m² also ca. 1.300 Euro = 130.000 Euro

ein mittleres Holzhaus mit 150 m² also ca. 1.200 Euro = 180.000 Euro

ein großes Holzhaus mit 200 m² also ca. 1.100 Euro = 220.000 Euro

Die Richtpreise beziehen sich auf unsere Standard Holzhäuser, wie wir sie hier vorstellen: www.schwedenhaus-galerie.de – Änderungen, wie zum Beispiel mehr Fenster oder vom Standard abweichende Haustür oder Innentüren, werden dann gesondert berechnet. Aber da unser Standard bereits sehr hochwertig ist, kommen wir zu 90% mit dem Richtpreis bei unseren Häusern hin.

Dann wären da noch die sogenannten Nebengewerke. Das sind zum Beispiel Erdarbeiten, Fundament, Heizung, Sanitär, Elektro, Spachtel-, Fliesen-, Maler,- Tapezier- und Bodenbelagsarbeiten nebst Material. Alleine bei der Heizung (Gas, Oel, Wärmepumpe, Pellet uvm.) und der Lüftungsanlage gibt es Preise ab 7.000 bis 30.000 Euro. Also je nach Ausstattung und Qualität kosten die Nebengewerke ca. 60.000 bis 100.000 Euro. Damit Sie immer einen Ansprechpartner vor Ort haben (wenn zum Beispiel mal am Wochenende die Heizung ausfallen sollte) vergeben Sie diese Arbeiten einfach an Fachfirmen bei ihnen vor Ort. Wenn Sie sich um nichts kümmern möchten, können Sie die Nebengewerke auch bei unserem Ingenieurbüro in Auftrag geben. Bis auf Fliesen und Bodenbeläge bieten wir so auch schlüsselfertiges bauen an:

Schlüsselfertig kostet ein SkandiHaus Holzhaus
ca. 1.400 – 3.400 Euro pro m²/Wohn- und Nutzfläche, je nach Ausstattung

ein Ferienhaus mit 50 m² also ca. 130.000 – 170.000 Euro

ein kleines Holzhaus mit 100 m² also ca. 190.000 – 230.000 Euro

ein mittleres Holzhaus mit 150 m² also ca. 240.000 – 280.000 Euro

ein großes Holzhaus mit 200 m² also ca. 280.000 – 320.000 Euro

So haben Sie jetzt einen Richtwert was Sie für ein original Holzhaus aus Schweden in Deutschland bezahlen, bzw. kalkulieren müssen. Hinzu kommen bei der Rechnung jetzt noch die sogenannten Baunebenkosten wie das Grundstück, die Grunderwerbsteuer für das Grundstück, der amtlicher Lageplan, das Bodengutachten, der Vermesser, die Kosten für die Versorger Gas, Strom, Telefon, Bauantragsgebühren, evtl. Carport oder Garage, Garten, Pflasterarbeiten uvm.

Am besten Sie machen mal einen Termin mit ihrer Hausbank und besprechen den finanziellen Rahmen der ihnen für ein Hausbau zur Verfügung steht. Dann schauen Sie nach Grundstücksangeboten. Neben dem Bodengutachten lassen Sie sich auch immer den Bebauungsplan (B-Plan) zu jedem Grundstück zeigen. Dort wird geregelt was für ein Haus gebaut werden darf (Hausgröße – GRZ Grundflächenzahl, Geschosshöhe – GFZ Geschossflächenzahl uvm.). Am besten Sie zeigen uns, bevor Sie das Grundstück kaufen, den B-Plan und wir können Ihnen sagen ob es evtl. etwas zu beachten gibt.

Hausbau ist nicht günstig, gerade dann nicht wenn man sich bereits heute für ein Holzhaus entscheidet, dass auch noch die Anforderungen kommender EnEV-Verordnungen stand hält. Billig kauf zwei Mal – aber machen Sie das auch bei einem Haus? Was jedoch für einen Hausbau spricht: Sie bekommen zur Zeit sehr günstig eine Baufinanzierung von ihrer Bank. Ihre Hausbank berät Sie auch umfassend über mögliche Förderungen durch die KfW-Förderbank, wenn Sie sich für ein besonders energiesparendes SkandiHaus Effizienzhaus entscheiden.

Holzhaus in Schweden hergestellt

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