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Grunderwerbsteuer beim Hauskauf?

September 21, 2012

Baugeld ist günstig wie nie. Das lockt viele sich mit dem Thema Hauskauf bzw. Hausbau zu beschäftigen. Bei einem Neubau sind das nicht nur die Kosten für das Haus, sondern auch die Nebenkosten für ein Grundstück sollten genau betrachtet werden. Neben den Hausanschlüssen wie Strom, Wasser und evtl. Gas und möglichen Erschließungskosten für Straßen und Gehwege, möchte auch der Fiskus was von dem Kuchen abhaben. In Niedersachsen und Bremen liegt die Grunderwerbsteuer mittlerweile bei 4,5 %, die beim Kauf eines Grundstücks noch dazu kommen.

Dabei ist zu beachten: wenn der Bauherr das Grundstück von X kauft und sich dann ein Haus von Y bauen lässt, fällt nur für das Grundstück die Grunderwerbsteuer an. Anders sieht es aus wenn man Grundstück und Haus von X kauft und bauen lässt, dann möchte das Finanzamt für das Grundstück und das Haus die Grunderwerbsteuer haben. Es reicht auch nicht wenn für das Grundstück und für das Haus getrennte Verträge von den Verkäufern gemacht werden. Nur wenn es es zwei wirtschaftlich unabhängige Verträge sind und wenn der Bauherr in der Wahl des Hauserrichters eine freie Entscheidung hat dann fällt nur für das Grundstück die Grunderwerbsteuer an. Auch sollte nicht nur ein Makler für beide Käufe auftreten und möglichst ein zeitlicher Abstand zwischen den Käufen bestehen. Wenn Sie das bei einem Hausbau berücksichtigen, können Sie viel Geld sparen.

Bei gebrauchten Immobilien fällt immer, für Haus und Grundstück, die Grunderwerbsteuer an und man ist in der Grundrissplanung auch nicht so flexible, als wenn man sich gleich ein Schwedenhaus von VästkustVillan bauen lässt 🙂

Update 11.12.2013:

Voraussichtlich wird die Grunderwerbsteuer ab 1. Januar 2014 wie folgt erhoben:

Baden-Württemberg: 5 Prozent
Bayern: 3,5 Prozent
Berlin: 6 Prozent (aktuell: 5 Prozent)
Bremen: 5 Prozent (aktuell: 4,5 Prozent)
Brandenburg: 5 Prozent
Hamburg: 4,5 Prozent
Hessen: 5 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern 5 Prozent
Niedersachsen: voraussichtlich 5 Prozent (aktuell: 4,5 Prozent)
Nordrhein-Westfalen: 5 Prozent
Rheinland-Pfalz: 5 Prozent
Saarland: 5,5 Prozent
Sachsen: 3,5 Prozent
Sachsen-Anhalt: 5 Prozent
Schleswig-Holstein: 6,5 Prozent (aktuell: 5 Prozent)
Thüringen: 5 Prozent

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