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Warum ein Haus aus Schweden?

April 7, 2010

Schwedenhaus TraditionSchweden ist bekannt für seinen einzigartigen Baustil. Wer schon mal in Schweden war, hat sofort ein bestimmtes Bild vor Augen: ein rot gestrichenes Holzhaus mit weißen Holzfenstern und einer vertikalen Holzfassade.
Typisch ist auch am Eingang eine Veranda vorgesetzt, die sich wie die Holzfenster durch den weißen Anstrich klar hervorhebt. Das Dunkelrot der schwedischen Holzhäuser ist ideal um in der weißen Schneewüste des nordländischen Winters eine kräftige Farbe in der Landschaft zu behalten. Warum es aber gerade Dunkelrot war, das das Symbol des „schwedischen Häuschens“ begründete, hat eine andere Erklärung. Schon im 11. Jhd begann man in Falun, heute eine Kleinstadt in Mittelschweden, Kupfer zu gewinnen. Das Kupferbergwerk von Falun war nicht nur das älteste Europas, es hatte bis ins 19. Jhd. sogar Weltruf. Die rote Farbe ist ein Abfallprodukt der Kupfererzeugung. Es war also in Hülle und Fülle vorhanden. Nachdem Schweden klimabedingt lange Zeit ein armes Land war, war die rote Farbe aus Falun das billigste Mittel zur „Fassadengestaltung“. Auch wenn heute noch etwas aus Holz gebaut wird – ob Sommerhaus, Kuhstall oder freistehende Sauna, wird das traditionelle Rot verwendet. Falunrot („falu rödfärg“) ist in Schweden ein eigener Begriff. Es geht sogar so weit, dass man die Extrawurst, die ungefähr dieselbe Farbnuance aufweist, Falunwurst nennt. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.

Während in Deutschland der Gesetzgeber Mindestanforderungen an einen Neubau stellt (Energieeinsparverordnung 2009 – EnEV 2009), werden selbst die aktuell in Deutschland geforderten Werte bei einem Neubau in Schweden schon seit Jahrzehnten unterschritten. Ein Schwedenhaus ist energieeffizient und hat Passivhausqualität.
Die Erklärung ist ganz einfach: In Schweden stellte das nordische Klima immer schon hohe Anforderungen an die Häuser. Ob  Dach, Hauswände, Fenster oder Türen – die Schweden haben immer viel Wert auf eine gute Wärmedämmung gelegt. Selbst die Bodenplatte (Fundament für das Haus) wird gedämmt. Je besser die Hausdämmung, je länger bleibt die Wärme im Haus.
Und selbst die Wärme im Haus wird aufbereitet und dem Heizkreislauf wieder zugefügt. Die in Deutschland immer mehr zum Einsatz kommende Wärmepumpe kommt zum Beispiel ursprünglich aus Schweden.

Hier einige U-Wert Beispiele:

Betonfundament in Deutschland: U=0,35 W/m²K – EnEV 2009
Energiesparfundament in Schweden: ca. U= 0,12 – 0,17 W/m²K

Hauswand in Deutschland: U= 0,20 W/m²K – EnEV 2009
Hauswand in Schweden: ca. U= 0,124- 0,143 W/m²K

Hausdach in Deutschland: U= 0,20 W/m²K – EnEV 2009
Hausdach in Schweden: ca. U= 0,12 – 0,14 W/m²K

Fenster und Türen in Deutschland: U= 1,3 W/m²K -EnEV 2009
Fenster und Türen in Schweden: ca. U= 0,8 – 1,0 W/m²K

Obwohl jedes Steinhaus zu einem Drittel auch aus Holz besteht (der Dachstuhl), wird immer wieder argumentiert, das ein Holzhaus nicht so lange hält. In Schweden, wo Wälder seit Generationen ausreichen vorhanden sind, steht ein Schwedenhaus für Tradition. In Schweden finden Sie viele heute noch bewohnte Holzhäuser, die bereits über 400 Jahre alt sind.

Geologen der Universität Lund haben sogar ein altes Holzhaus im Nachbarort Ingatorp mittels der C14 Methode untersucht: das Haus stammt aus dem Jahr 1229 (plus/minus zehn Jahre). Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Zehntscheune, die etwa sieben Meter hoch und – klassisch schwedisch – rot gestrichen ist. Auch heute noch gehört es zu einem Pfarrhof, der am Ufer des Ingatorpasees liegt.

Die Dämmung und die Dämmeigenschaften von Holzhäusern: schwedische Bäume wachsen aufgrund des Klimas sehr langsam. Die Jahresringe liegen sehr dich beieinander und machen das Holz dadurch zu einem robusten Baustoff. Die Kombination aus Holzrahmen und Dämmung macht das Holzhaus stabil, erdbebensicher und schon mit geringer Wandstärke zu einem waren Energiesparwunder. Um auf den selben U=Wert zu kommen, müssen Massivwände aus Stein um ein vielfaches dicker sein. Das hat den Vorteil, das Sie eine Hauswand bekommen die gut gedämmt ist und  ihnen trotzdem genug Platz zum Wohnen lässt.

schwedenhaus_villa_skandihaus_rustikRegenerative Energiegewinnung: eine gute Gebäudehülle und Technologien wie zum Beispiel die Wärmepumpe, Wärmetauscher, Wärmerückgewinnung, Photovoltaik, solarthermische Anlagen und vieles mehr machen das Schwedenhaus besonders für das KfW-Programm zur CO²-Minderung interessant. So kann der Bauherr bei der KfW-Förderbank eine langfristige und zinsgünstige Finanzierung für sein SkandiHaus beantragen.

VästkustVillan ist ein Premium-Haushersteller – bei uns bekommen Sie kein Fertighaus mit dünnen Wänden die gerade mal der Energieeinsparverordnung in Deutschland genügen. Wir machen das Angebot nicht mit Kunststofffenstern günstiger oder nehmen Holzfenster die nicht aus Schweden kommen, um Ihnen ein augenscheinlich günstiges Angebot zu unterbreiten.

Ein Hausbau ist bei den meisten Menschen das teuerste Projekt im Lebens – wir wollen das Sie ein qualitativ hochwertiges Haus für Ihr Geld bekommen. Die Wandstärke (mit Installationsebene) bzw. der Wandaufbau erfüllt Passivhaus-Anforderungen, die Verarbeitung, die Erfahrung seit 1932, hochwertige Schweden-Fenster von ELITfönster Vollholz mit Aluminium Profil außen (Uw-Wert 0,8 bis 1,0 möglich), hochwertige Haus- und Nebeneingangstüren von NorDan/BorDörren,  schwedische Vollholz-Innentüren von DOORIA, u.v.m machen ein VästkustVillan SkandiHaus zu einer lohnenden Investition.

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